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Maximilian Kerner, Jahrgang 1949, ist hauptberuflich Buchhändler.
Und Mundart-Dichter, Sänger, Kolumnist. Er erhielt 1978 den Kulturpreis der
Stadt Nürnberg.
Maximilian Kerner starb überraschend im Juli 2005 im Alter von 56 Jahren. Aus dem
Nachruf der Nürnberger Nachrichten: "Kerner war ein Multi-Talent, der in der
Rolle des Bänkelsängers kein Hehl aus seinen Ansichten machte. Mit Wut im Bauch sang er gegen
das politische Establishment speziell in Bayern an.
Der Max hatte dabei jenen fränkischen Humor, der ohne Umschweife zur Sache kommt...
die Musikszene verliert mit ihm einen aufrechten Kämpfer.
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Kerner: Die Hymne auf Nürnberg
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Nürnberg/AZ - Dreharbeiten auf dem Kettensteg: "Schau nur hin, jetzt kommt der James Bond", vermutet
ein Tourist angesichts der Kameras - und irrt. Es kommt nämlich der Maximilian Kerner (48). Und
auch ohne Fliege macht der vor der Kamera eine gute Figur, wenn er sein Loblied auf die Pegnitz
und Nürnberg singt.
Das musikalische Ortsportrait ist ein Auftragswerk. Und eine Idee von Reinhard Strohn, seit 20 Jahren
Redakteur beim Bayerischen Rundfunk (BR). Seit zwei Jahren zieht Strohn durch die Lande und läßt
Sängerinnen und Sänger ein Loblied auf ihren Heimatort anstimmen.
Zum zweiten Mal ist nun Nürnberg an der Reihe, und Strohn erinnerte sich dafür an den
AZ-Kolumnisten, Mundart-Dichter und Sänger Maximilian Kerner. Mit dem hauptberuflichen Buchhändler
hatte
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er schon 1978 ein Weihnachtslied gedreht. Der Auftrag per Telefon: "Ich brauche ein Lied
über Nürnberg." Kerner willigte ein. Zwecks Inspiration wartete der Mundart-Barde zunächst die richtige
Stimmung ab und nahm dann einen Schluck Bier: "Des is nie verkehrt." Nach eineinhalb Stunden
stand der Text, den Kerner in eine irische Melodie einbettete.
Zusammen mit Gitarrist Hermann Hofmann vertonte Kerner die Nürnberg-Hymne im BR-Studio. Nach zwei Tagen
Dreharbeit ist das musikalische Stadtportrait fertig geworden. "Das wird eines der besten
Ortsportraits", freute sich Reinhard Strohn, als Kameramann Thomas Zach auf dem Kettensteg die
letzten Impressionen einfing. Und Maximilian Kerner meinte ganz bescheiden: "Des gfällt mer
scho, dass i des Nemberch-Lied machen hab' dürfen."
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Kerner erlebt derzeit als Künstler seinen zweiten Frühling. Mitte der 80er Jahre war es
recht still um den Kulturpreisträger von 1978 geworden. Der Mann, der seine musikalische
Karriere mit hochdeutschen Polit-Songs beim ersten Bardentreffen startete, hatte seine Gitarre an den
Nagel gehängt: "Ich hatte keine Lust mehr." Dann traf er vor viereinhalb Jahren auf den
Pianisten "Miller the Killer". Seither mischt Kerner mit seiner "Kombo" wieder mit -
aber in Mundart.
Ein Theaterstück hat er inzwischen auch geschrieben, das "Der Wandertoch" heißt
und ein Dramulett in drei Aufzügen ist. Die Uraufführung läßt auf sich warten,
Kerners dritte CD ("Letztes Seidla" für 30 Mark "inglusive Deggsd") kommt
aber im Herbst 1998 auf den Markt.
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2001
Max und Moritz / Die fromme Helene. Aaf fränggisch
Ars Vivendi, Cadolzburg 2001, Broschiert, 120 Seiten
Bestellen bei: Amazon.de.
2000
Gnabb Derneem
Gedichte und Szenen
Ars Vivendi, Cadolzburg 2000, Taschenbuch, 79 Seiten
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1995
Druggns Brood
Nonsense- Gedichte in fränkischer Mundart
Ars Vivendi, Cadolzburg 1995, Taschenbuch, 85 Seiten. Neuauflage im Jahr 2000.
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1998
Letztes Seidla
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